CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)

Bei der CMD gehen Diagnose und Therapie Hand in Hand

Entscheidend auf diesem Weg ist, die Diagnose und die Therapie stufenweise aufeinander abzustimmen: Das heißt, dass wir die Initialdiagnose CMD durch einfache Formen der Behandlung überprüfen. Werden die Schmerzen dadurch besser, festigt sich die Diagnose CMD.

Erst wenn die Diagnose CMD nach und nach klarer wird, setzen wir auf Sie abgestimmt ggf. Verfahren zur weiterführenden Diagnostik ein und wählen einen geeigneten therapeutischen Ansatz.


„Kaumuskelschmerz“ richtig diagnostizieren und behandeln

Knacken beim Kauen, Zähneknirschen? Vielfach ist die Diagnose „CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)“ vorschnell gestellt. Die Folge sind oft Behandlungen, die keine Linderung bringen. 

Um „CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)“ zuverlässig diagnostizieren zu können, reicht ein einfaches Knacken nicht aus. Die Gründe?

  • Wir behandeln kein Knacken an sich, d.h. sofern es überhaupt keine Schmerzen verursacht.
  • Wir behandeln ein vermeintliches CMD nicht auf Basis der Ergebnisse von Selbsttests im Internet, da sie keinerlei Aussagekraft haben.
  • Wir untersuchen, ob Ihre Schmerzen auch wirklich durch eine Fehlregulation der Kaumuskulatur oder des Kiefergelenks hervorgerufen werden.

Der Weg zur richtigen Diagnose – CMD, oder nicht?

Der Weg zur richtigen Diagnose, d.h. ob Ihre Schmerzen durch eine CMD hervorgerufen werden, ist i.d.R. ein Zusammenspiel aus der Initialdiagnose CMD sowie einer weiteren Differentialdiagnose. Die Initialdiagnose erstellen wir nach einer umfassenden Anamnese sowie durch eine Untersuchung Ihrer Kaumuskulatur (z.B. Überprüfung der Bewegungsabläufe des Kiefers) und ggf. einer Röntgenaufnahme des Kiefers. Zum Teil findet dabei bereits ein Ausschluss anderer Krankheitsursachen statt, also bereits ein gewisser Teil der Differentialdiagnose. Je nach Sachlage können zusätzliche diagnostische Verfahren (etwa eine radiologische Untersuchung) oder weitere Fachrichtungen (etwa die HNO) mit einbezogen werden.